Über die verschiedenen Bedeutungen des Perfektionismus

Perfektionismus ist nicht gleich Perfektionismus. Über den Unterschied zwischen dem Wort Perfektionismus wie er in der Psychologie Verwendung findet, und was ein Techniker damit meint möchte ich kurz in diesem Artikel beschreiben. (Techniker ist in diesem Artikel eine reine Funktionsbezeichnung und gibt keinerlei Auskunft darüber, ob derjenige eine Muschi hat oder nicht.)

Wen die Psychologie von Perfektionismus redet, meint sie meist etwas Pathologisches.
Es ist eine angstgetriebene Besorgnis nicht gut genug zu sein. Oft geht es in die Richtung einer neurotischen Störung. Meist geht bei Menschen diese Art des Perfektionismus mit einem defekt im Selbstbild und des Selbstbewusstseins einher. Ich bin hier jetzt keine Experte. Aber ich habe mir von Herrn Raphael Bonelli sagen lassen, das diese Menschen nicht unbedingt Personen sind, mit denen man gerne Zeit verbringt. Bei ihrer Art und ihrem streben, kann man immer ein klein wenig Verbissenheit herauslesen. Wen sie mehr zu dieser Form des Perfektionismus wissen wollen suchen sie im Internet nach Vorträgen die R.Bonelli zu diesem Thema gehalten hat. Er kann ihnen das mindestens hundertmal besser erklären als ich je dazu in der Lage wäre. Für mich interessant zu beobachten ist hier die Tatsache das einige neurotisch Störungen, die man mittlerweile im Westen als epidemisch betrachten kann, unter Buddhisten kaum zu finden sind. Buddhisten haben ein ausgefeiltes System an Tipps und Tricks wie mit dem eigenen Ego umzugehen ist. Das scheint eine Art Immunisierung gegenüber psychischen Störungen zu bewirken, die in direktem Zusammenhang mit einem pathologischen Egozentrismus stehen.

Und jetzt zu der Art Perfektionismus über den ich ihnen besser Auskunft geben kann. Nämlich den Perfektionismus den man als Techniker b.z.w. Ingenieur kultiviert. Der Perfektionismus in diesem Bereich dient einfach nur zur Orientierung. Und zwar zur richtigen Orientierung. Während der psychologische Perfektionismus immer eine Art ‘müssen’ beinhaltet, beinhaltet der Perfektionismus eines Technikers immer ein ‘sollen’. Der Perfektionismus eines Technikers ist so etwas wie der Nordstern für die Seefahrer in alten Zeiten. Der Stern gibt immer nur die Richtung vor. Kein Seefahrer erwartet, dass er den Nordstern je erreicht. So erwartet auch kein Techniker jemals die absolute Perfektion zu erreichen. Aber warum streben dann Techniker oft nach Perfektion? Nun, weil sauberes, genaues und präzises arbeiten das höchste Maß an Sicherheit verspricht, dass das, was man baut oder konstruiert danach auch seinen Sinn erfüllt und anständig und solide funktioniert. Wen sie also z.B. einen Aufzug bauen und sie arbeiten unsauber und unpräzise dann wird dieser Aufzug ständig stecken bleiben und andere unerwünschte Faxen machen. Und das kann als Techniker nicht ihr anliegen sein. Den so etwas können sie sich einmal leisten aber danach wird niemand mehr ihre Dienste als Techniker in Anspruch nehmen.

Wenn sie eine Brücke bauen können sie sich einen kleinen Fehler leisten. Eine Bohrung ist einfach mal um ein paar Zentimeter falsch. Die Reserven, die sie eingeplant haben, reichen locker aus damit die Brücke wegen diesem einen kleinen Fehler nicht zusammenbricht. Wenn sie jetzt aber nicht schon versuchen kleine Fehler zu vermeiden wird Folgendes passieren. Sie werden nicht einen oder zwei, sondern drei oder mehr kleine Fehler machen. Und kleine Fehler haben die Angewohnheit sich, wen es schlecht kommt, nicht nur zu addieren, sondern zu multiplizieren oder sogar zu potenzieren. Und dann wird aus drei kleinen Fehlern ein großer und ihre Brücke stürzt zusammen.

Mit dem Lesen dieses Artikels als Nichttechniker haben sie sich jetzt ein klein wenig Kompetenz
angeeignet einen guten Techniker von einem schlechten zu unterscheiden. Nämlich einfach, indem sie jetzt wissen, das gute Techniker immer ein hohes Maß an sauberen & präzisen arbeiten an den Tag legen. Damit wird es ihnen leichter fallen ihren Automechaniker aber auch ihre Architektin, die ihr Haus baut zu bewerten.

—Enf-of-Topic—

Über den Habitus des Stoikers

Zu Beginn dieses Artikels möchte ich ein paar der verwendeten Worte und Begriffe etwas genauer umreißen und definieren. Einfach damit möglichst viele die den Willen dazu haben mit ins Boot steigen können, um an einer kleinen Rundreise teilzunehmen. Deshalb zuerst einmal ein etwas trockener Absatz. Danach wirds natürlich gleich wieder richtig spannend.

1.) Die Definition der Begriffe

Der Begriff des Habitus hat eine längere Geschichte und wird in unterschiedlichen Umwelten, unterschiedlich verwendet. Wenn Soziologen* vom Habitus sprechen meinen sie die Vorlieben, Gewohnheiten, Geschmack, Umgangsformen, die Art des Auftretens und die Attitüde einer Person.
Der Habitus spiegelt also eher die geistige, intellektuelle und kulturelle Komponente eines Menschen wider, nimmt aber kaum Bezug zur Physiologie der Person.
Ein Stoiker* ist ein Anhänger einer in der griechischen Antike entstandenen Schule des Stoizismus. Der Stoizismus ist eine Weisheitslehre unter vielen anderen. Eine andere sehr bekannte Weisheitslehre ist der Buddhismus. Und um es gleich zu sagen. Da Weisheit im Kern besagt das man in der Lage ist, mit der Komplexität der Welt adäquat umzugehen, gibt es bei fast allen Weisheitslehren dieser Welt gewisse Überschneidungen. In einigen Punkten unterscheidet sich der Stoizismus vom Buddhismus deutlich, in einigen anderen Punkten wird man eine erstaunliche Deckungsgleichheit feststellen.

2.) Die zeitlichen Epochen des Stoizismus

Zenon v. Kition (-333 bis -263)


Ziemlich genau 300 Jahre vor dem Jahre null unserer Zeitrechnung gründete <Zenon von Kition> direkt in Athen diese Strömung der Philosophie. Aus Ermangelung eines eigenen Ortes für seinen Unterricht versammelte er seine ersten Schüler* in einer der damaligen Säulenhallen. Die erwählte Säulenhalle hieß >Stoa poikile<, welche dann auch für die Namensgebung der Stoiker Patron stand. Zenon galt als einer der ganz Großen. Er war nicht nur hervorragend gebildet, er schaffte es auch Leben und Lehre, wie es nur wenigen gelang, in Einklang zu bringen.


Heute teilen wir die Stoa grob in drei Abschnitte –
Alte (-300 bis -150), Mittlere (-150 bis 0), Späte (0 bis +180):


a.) Der erste Abschnitt, alte Stoa genannt, lief von 300 v.Chr. bis ca. 150 v.Chr.
Geprägt war diese Zeit durch den Gründer Zenon und seinen besten Schülern wie <Kleanthes von Assos> und <Chrysipp von Soloi>. Aus dieser Zeit gibt es keine von den Stoikern selbst verfassten Texte mehr. Sie sind im Laufe der Zeit kaputtgegangen und können nur mehr ungefähr durch die Rekonstruktion mithilfe später entstandener Schriften erfahrbar gemacht werden. Das zitieren erfolgte zum einen selbst wieder durch Stoiker*, oder aber durch Personen die die Stoiker nicht wirklich leiden konnten. Deshalb muss man immer darauf achten, wer genau die Stoiker* zitiert, das erfolgt nicht immer in bester Absicht.

b.) Die mittlere Stoa lief von 150 v.Chr. bis zum Jahre 0 (Ein Jahr also das es theoretisch nicht gibt).
Zwei der bekanntesten Vertreter waren zu dieser Zeit <Panaitios von Rhodos> und <Poseidonios aus Apameia>. Auch die Schriften aus dieser Zeit sind oft nur mehr als Fragmente vorhanden.
<Cicero>(106 v.Chr. – 43 v.Chr.) hat jedoch die wichtigste Schrift von <Panaitios> mit dem Titel:
>De officiis< = (Vom pflichtgemäßen Handeln) zur Vorlage einer eigenen Schrift mit dem gleichen Titel gemacht.

c.) Die spätere Stoa, manchmal auch römische Stoa oder Stoa der Kaiserzeit genannt, läuft vom Jahre 0 bis zum Tod von Marc Aurel im Jahre 180 n.Chr. Diese spielt in weiten Teilen nicht mehr im antiken Griechenland, sondern im antiken Rom. Rom löste ja Athen um diese Zeit als “Weltmittelpunkt” ab.

Marcus Aurelius (röm. Kaiser von 161-180)


<Marc Aurel>, seines Zeichens römischer Kaiser von 161 n.Chr. –
180 n.Chr. schrieb ein Handbuch (Original in griechischer
Sprache) an sich selbst gerichtet. Verfasst hat er es vermutlich in
den letzten zehn seiner knapp 60zig Lebensjahre. In dieser Zeit
war er viel auf dem Schlachtfeld, wo er dann auch nahe
Vindobona (Wien) an einer nicht genauer feststellbaren
Erkrankung verstarb. Dieses Handbüchlein gibt es heute noch
unter dem Titel: >Selbstbetrachtungen< auf Deutsch zu kaufen.




Der Legende nach trug er bei seinem Tod das Manuskript noch in seiner Westentasche. Die erste Veröffentlichung fand aber erst deutlich später statt. Die ersten gedruckten Ausgaben kamen in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts auf dem Markt. Marc Aurels >Selbstbetrachtungen< sollen auch hiermit mein erster Buchtipp sein. Es kostet z.B. bei Reclam nur ein paar Euro und hat als kleines weiches Buch den Vorteil, das es praktisch in jede Jackentasche passt. Außerdem ist es ausgesprochen verständlich, lehrreich und sein Umfang kommt auf nicht mehr als 250 knappe Seiten.

Weitere bekannte Namen aus dieser Zeit waren <Seneca>, der eine besondere Affinität zum Stoizismus pflegte, aber auch <Gaius Musonius Rufus> und natürlich <Epiktet>.

Nach dem inoffiziellen Ende der stoischen Schule mit dem Tod von Marc Aurel (+121 bis +180) erfolgte das offizielle Ende der stoischen Schule im Jahre 529 n.Chr. durch den römischen Kaiser Justinian. In diesem Jahr ließ er nicht nur die Akademie Platons, sondern auch zahlreiche weitere “heidnischen” Schulen in Athen, darunter auch die stoische Schule, schließen.

Michel de Montaigne

Aber auch danach lassen sich in der Geschichte noch einige finden, die man als Neo-Stoiker bezeichnen kann. Z.B. <Michel de Montaigne> (1533 – 1592). Seine Essays strotzen nur so von stoischem Gedankengut und Lebensweisheiten. Zumindest beeinflusst vom Stoizismus wurden Erasmus von Rotterdam (1466 – 1536) und Guillaume Du Vair (1556 – 1621) und viele weitere mehr. Auch Immanuel Kant (1724 – 1804) und Michel Foucault (1926 – 1984) erwähnen an einigen Stellen in ihren Büchern, die Weisheiten der Stoiker.



3.) Positionen, Aussagen und Habitus der Stoiker*:

a.) Ein tugendhafter Charakter ist eine Voraussetzung für ein glückliches Leben.
Eine Tugend ist in diesem Sinne nichts anderes als eine gewisse Leichtigkeit im tun des guten.

b.) Jeder Stoiker* steht für sich selbst. Kleinere Abweichungen zueinander sind weder verpönt noch verboten.

c.) Die philosophische Dreiteilung der Welt geschieht in den Kategorien: Physik, Logik und Ethik.
Wobei bei den meisten Autoren* die gute und richtige Ethik das oberste Ziel darstellt. In bildlicher
Vorstellung ist die Ethik die Frucht eines Baumes mit dem Namen Physik, dieser wiederum steht in
einem Garten, der durch eine Mauer abgesichert wird. Die Mauer wird in diesem Bild als Logik
bezeichnet. Die Stoiker sahen alle drei Bereiche als wären sie organisch miteinander verbunden.
Sie bilden zusammen eben ein synergetisches Ganzes.

d.) Als erstrebenswerte Tugenden werden die eudaimonía (Glückliches Leben, Glückseligkeit), ataraxía (unerschütterliche Seelenruhe) aber auch die apátheia also die Affektfreiheit angesehen. Das zusammen soll helfen geistige Freiheit und Unabhängigkeit zu erlangen. (Im Übrigen ist die Übersetzung aus den griechischen Originalen ins Deutsche manchmal ausgesprochen frickelig.)

e.) Der gesamte Kosmos ist mit einer göttlichen Vernunft (lógos) durchflutet, an der auch wir Menschen teilhaben. Sich danach auszurichten ist der gewünschte Weg.

f.) – frei von den schwächen der Seele sein. (Nicht von Impulsen leiten lassen.)
– kein Heuchler sein.
– ohne Hinterlist und nicht vom Geiz gefangen.
– nicht anderen nach dem Mund reden.
– frei von Verschwendungssucht sein.
– frei sein von allen Affekten (Gefühlen).

g.) Weitere Tugenden: Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Seelengröße und Mäßigung.

h.) Keinen Zielen nachjagen, die der sittliche Entwicklung oder der Glückseligkeit widersprechen.

i.) Bei den Dingen die in deiner Macht stehen sei vorsichtig was du tust, bei den anderen Dingen
die nicht in deiner Macht stehen, sei zuversichtlich.

j.) Angst vor dem Tod gibt es nicht.

k.) Wer frei sein will, darf nichts begehren und nichts fürchten, was in der Gewalt anderer Leute steht, andernfalls wird er von ihnen abhängig.

l.) “Man solle sich von der Diktatur der Begierden befreien.” – Sokrates (-469 bis -399).
Auf Sokrates haben sich die Stoiker* oft und gerne positiv bezogen.

m.) Ist dein Leben eine Tragödie dann höre auf Gefühle zu haben, ohne Gefühle wir aus jeder Tragödie eine Komödie. Und das alles hängt und liegt nur an dir. Und an niemanden sonst.

n.) Halte deinen Verstand von Vorurteilen frei, damit du alles Prüfen kannst, ohne zu irren.

4.) Hier noch ein paar Originalzitate von …

Epiktet: 

.) Es sind nicht die Dinge selbst, die uns bewegen, sondern die Ansichten, die wir von Ihnen haben.
.) Der Weg zum Glück besteht darin, sich um nichts zu sorgen, was sich unserem Einfluss entzieht.
.) Weise ist der Mensch, der Dingen nicht nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.
.) Wir müssen die Dinge, die in unserer Macht stehen, möglichst gut einrichten, alles andere aber so nehmen, wie es kommt.

Seneca (gemalt)

Seneca:
.) Den größten Reichtum hat, wer arm an Begierden ist.
.) Zwei Dinge verleihen der Seele am meisten Kraft: Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst.
.) Nichts bringt uns mehr vom Weg zum Glück ab, als dass wir uns nach dem Gerede der Leute richten, statt nach unseren Überzeugungen.
.) Der Geist ist der Herr über sein Schicksal: Er kann sowohl Ursache seines Glücks als auch seines Unglücks sein.
.) Die Philosophie lehrt handeln, nicht schwatzen.
.) Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins.



Marc Aurel:

.) Sei tolerant bei anderen, aber stets streng mit dir selbst.
.) Dem Lauf der Dinge darf man nicht zürnen, denn er kümmert sich um nichts.
.) Betrachte einmal die Dinge von einer anderen Seite, als du sie bisher sahst, denn das heißt,
ein neues Leben beginnen.
.) Vergiss nicht – man benötigt nur wenig, um ein glückliches Leben zu führen.
.) Es gibt für den Menschen keine geräuschlosere und ungestörtere Zufluchtsstätte als seine eigene Seele. Halte recht oft solche stille Einkehr und erneuere so dich selbst.
.) Man muss mit seinen Gedanken nur bei dem sein, was gerade jetzt zu tun ist.

Ich hoffe, ich konnte hier einen kurzen einführenden Blick in die Welt des Stoizismus geben.
Neben Marc Aurel könnte auch ein guter Einstieg eines der indirekten Bücher von Epiktet sein.
Epiktet ist unter den Stoikern so etwas wie mein Geheimfavorit. Auch, wenn Seneca der etwas bekanntere von den beiden war.

—End-of-Topic—

Über die manipulativen Halbwahrheiten der Massenmedien

Warum die oftmaligen Halbwahrheiten, der im Besitz der Eliten befindlichen
Massenmedien, so manipulativ wirken.

Die Eliten haben schon vor längerer Zeit eine Spielmechanik innerhalb der Gesellschaft entdeckt die, dem Pöbel sowieso, aber auch den Wissenschaften bis jetzt unbekannt war. Die durch die Interessen der Eigner, also der Eliten, korrumpierten Massenmedien verfolgen die Strategie – oft nur Halbwahrheiten zu erzählen. Damit verdrehen sie das Bild der Wahrheit in der Welt um ziemlich genau 90°.

Das bedeutet. Aus der Wahrheit, das der zentrale Konflikt der Gesellschaft zwischen Oben und Unten stattfindet, wird, wen sie das Bild um 90° drehen, das Bild das der zentrale Konflikt der Gesellschaft zwischen Links und Rechts geschieht. Also genau das, was die Eliten wollen, das der Pöbel glaubt. Den dann passiert einfach folgendes: Man hetzt den Pöbel untereinander aufeinander. Und damit verlieren diese das wahre Ziel aus den Augen. Aus Oben gegen Unten wird schlicht das falsche Bild Links gegen Rechts. Eine “Linke” ist nämlich im Westen praktisch überhaupt gar nicht mehr vorhanden. Die gibt es schlicht und ergreifend nicht mehr.

(Und das zu tun ist unglaublich schlau. Ich habe den Eliten viel Know-how zugetraut. Aber das sie auf einem so hohen intellektuellen Niveau operieren hätte ich nicht ganz vermutet. Für mich ist das
im übrigen toll. Weil ich gegen Parteien die mir Schaden wollen, ein ausgesprochen fairer und gerechter
Kämpfer bin. Ich wähle immer nur die Waffen, die der “Gegner” auch verwendet. Und wenn ich entdecke
das das Gegenüber, zu eigentlich unlauteren Waffen greift, sind eben diese unlauteren Waffen, auch mir
gestattet. Im übertragenen Sinne stelle ich mich also nicht mit einem Gewehr jemanden entgegen der
mich mit einem Bambusstock angreift. Ich muss aber dazusagen, das jene, also meine Position,
eine ein wenig an den Idealismus angelehntes Muster zeigt. Nicht jeder wird dazu unbedingt in
der Lage sein können oder wollen.
Halbwahrheiten sind übrigens insofern problematischer als Lügen, weil sie Lügen aufdecken können.
Halbwahrheiten verzerren und korrumpieren aber einfach nur ihr Bild von der Wirklichkeit. Und zwar genau in dem Maße, wie es die Leute wünschen, die ihnen diese Halbwahrheiten erzählen.)

Beispiel für eine Halbwahrheit: Die Frauen verdienen weniger als Männer.

Damit wird den Frauen als erstes suggeriert, dass die Männer daran schuld sind, vor allem jene die im gleichen Büro neben ihnen sitzen. Und es ist schlicht und ergreifend nur eine Halbwahrheit. Die Wahrheit ist, und das sagen alle wissenschaftlich empirischen Daten. Der gesamte arbeitende kontinentaleuropäische Pöbel wurde die letzten 30 Jahre Reallohnmässig ausgehungert. Es verdienen also sowohl Männer als auch Frauen zu wenig. Aber das erzählen ihnen die Eliten gesteuerte Massenmedien nicht weil:

1.) Dann Mann und Frau gemeinsam auf die Idee kommen könnten, sich Betriebsrätlich/Gewerkschaftlich zu organisieren.
(Die Massenmedien erzählen ihnen diese Lösung mit der Gewerkschaftlichen Organisation
übrigens nicht, weil die Eliten, klarerweise nicht das geringste Interesse daran haben
das Frau und Mann gemeinsam für gerechte Löhne auf die Straße gehen könnten.
Aber genau das wäre faktisch das Richtige.)

und

2.) Man mit den ständigen Nachrichten das die Frauen zu wenig verdienen, nicht mehr Mann und Frau, die sich auf gleicher sozialen Ebene befinden, gegeneinander aufhetzen kann. Die Entsolidarisierung und Atomisierung unserer Gesellschaft hat unter den Eliten einen hohen Stellenwert. Je mehr eine Gesellschaft nämlich entsolidarisiert wird, desto performanter werden die bestehenden Möglichkeiten der Eliten und desto schwächer werden die Abwehrkräfte der Leute die nicht zu den oberen 3%-4% der Gesellschaft, also den Eliten, gehören.

Also wie gesagt. Die Medien lügen in weiten Teilen natürlich nicht.
(Natürlich gibt es explizit Dinge die nur reine Propaganda sind.)
Sondern sie erzählen explizit immer nur, und das gewollt, Halbwahrheiten. Damit verdrehen sie die echte Wahrheit um 90° Grad, womit der Pöbel (Die unteren 90% der Gesellschaft) die völlig falsche Orientierung in der Welt bekommt und damit vollends die Möglichkeit verliert die richtigen Handlungen zu setzen.

Im übrigen. Gibt es immer mal wieder Nachrichten und Narrative der Massenmedien die primär den Sinn und Zweck haben, die Menschen untereinander und gegeneinander aufzuhetzen. Weiter Beispiele für das Aufhetzen, wie es bei Mann und Frau der Fall ist, gibt es bei den Konflikten Alt-Jung, Moslem-Christ oder Schwarz gegen Weiß. Diese Konflikte sind nicht völlig – aber in vielen Teilen, Nebelgranaten die die Eliten werfen.

Sehen sie. Ein 60zig jähriger Obdachloser hat praktisch alles gemein mit einem 20zig jährigen
Obdachlosen. Ein Muslim und ein Christ, die bei einem Rettungsdienst als Sanitäter arbeiten
hab in vielen Teilen ihrer Welt eine relativ kongruente Situation. Für einen Mc’Donalds-Mitarbeiter
ist es praktisch nicht relevant, ob er Schwarz oder Weiß ist. Den völlig egal welche Hautfarbe er hat,
er steht praktisch mit einem Bein schon vor dem Abgrund der ihn – in der Unterschicht erwartet.
Ich will nicht sagen, dass es all diese Konflikte gar nicht gibt. Die gibt es natürlich.
Aber ihr Ausmaß ist viel geringer, als es das
ihr, durch Massenmedien irritiertes Bewusstsein, im Moment
und mit hoher Wahrscheinlichkeit annimmt. Lassen sie sich nicht
aufhetzen. Die größten Hetzer auf diesem
Planeten sind mit großem Abstand die Eliten.


Seien sie wachsam. Sie werden das, was ich ihnen erzähle, eines Tages noch einmal gut gebrauchen können. Seien sie wenigstens einmal in ihrem Leben nicht dumm. Das könnte ihren Kindern das Leben retten. Sagen sie nicht ich hätte es ihnen nicht gesagt.

Ich Danke ihnen vielmals für ihre Aufmerksamkeit.

—End-of-Topic—

KINHIN – Die Gehmeditation.

(2/2020 A.D.)
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Die Theorie:
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Es gibt in der klassischen Lehre vier Meditationshaltungen.
Das sitzen, das stehen, das liegen und das gehen.
Der folgende Artikel soll die Meditation im Gehen behandeln.
Im Zen nennt man sie übrigens >Kinhin<.
Also Zazen(sic!) im Gehen.

Die Grundlage ist die Achtsamkeitsmeditation. (Aufmerksamkeitsmeditation auf die Gegenwart gerichtet. Also reine ungefilterte Wahrnehmung jetzt genau in diesem Moment.)

Je geübter man bei der Achtsamkeitsmeditation ist, desto
unwichtiger wird die körperliche Position oder Tätigkeit.
Am Anfang ist es allerdings klug auf die Tipps für Anfänger zu hören.
Persönlicher Kontakt mit einem Lehrer* hat in diesem Fall noch niemandem geschadet.
(Ich lebe in Wien.)

Nun als Erstes zur Achtsamkeitsmeditation an-sich.
Ziel dieser Art der Meditation ist seinen sprunghaften “Affen-Geist”, das Gedankenfeuer,
zur Ruhe und in die Gegenwart zu bringen. Atmen Sie, konzentrieren Sie sich und bleiben
sie mit ihrem Geist immer in der Gegenwart – im hier und jetzt. Ihr Geist wird anfänglich
immer wieder abschweifen. Er reist zu Problemen, zu stressigen Erinnerungen und zu
guter Letzt auch immer wieder in die Zukunft. Unterbinden Sie dies, indem sie ihm
immer wieder ins hier und jetzt zwingen. Die Konzentration auf ihren Atem oder der
Schein einer Kerze kann dabei helfen. Beobachten Sie die Welt stets werturteilsfrei.

Die Praxis:
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1.) Angemessene bequeme und leichte Bekleidung.
An die Situation angepasstes Schuhwerk.
Was sie weglassen können, lassen sie weg.

(Handy bleibt ausgeschaltet! 😀 )

2.) Fast das wichtigste: Ein hoch standardisierter Gehweg.
Im Notfall kann es die Länge einer Gefängniszelle sein, im besten Fall legen sie sich eine Runde von 50-150m als Strecke fest. Auch eine sich nicht wiederholende Strecke von 20-45 Minuten ist eine Möglichkeit – wenn Sie diese öfters gehen.

Warum hoch standardisiert? Nun, sie müssen ihr Bewusstsein in gewisser weise abschalten können – und das geht nicht wen sie im Stress in die Arbeit huschen oder irgend eine komplizierte Hausadresse suchen müssen.

3.) Nun zur Haltung: Bilden Sie mit der linken Hand eine Faust wobei
der Daumen innen liegt; legen sie ihre rechte Hand schützend darüber.
(Im Video sehen sie es dann genauer.)

Drücken Sie die Ellbogen ein Stück weit nach vorne.
Schultern drücken sie tendenziell etwas nach unten.
Damit wandern sie automatisch nach hinten.

Das ist aber keine Pflicht. Es schaut nur eleganter aus und jeder im Tempel sieht sofort das sie Kinhin machen.

(Sie können aber auch einfach unauffällig entlangspazieren.
Kaum jemand wird den edlen Sanftmut in dem sie sich befinden bemerken.)

4.) Gehen Sie und beachten sie die Regeln für die Aufmerksamkeitsmeditation. Ein Schritt nach dem anderen – Schrittweite wird der Strecke angepasst – Schrittgeschwindigkeit wie sie es für richtig halten – Dauer wie sie es für richtig halten – stellen Sie eine Harmonie zwischen den Schritten und der Atmung her – Lächeln Sie – Konzentrieren Sie sich auf das hier und jetzt – auf ihre Atmung – auf ihre Schritte – auf den Boden.

5.) Üben, Üben, Üben.

6.) Das ist alles.

Im folgenden Video sehen sie die Praxis. Aber wie gesagt.
So lange Sie die Aufmerksamkeitsmeditation aufrechterhalten
können, ist die Art und weise wie Sie sich bewegen irrelevant.
Man standardisiert den Ablauf nur damit man im Geist einen Anker setzt.
Und das reinkommen einfacher und schneller geht.

(Übrigens dient die Gehmeditation im Kloster zur Abwechslung mit der Sitzmeditation.
Damit der Körper nicht verkrampft und so.)

Bilderbuch – I

Im folgenden einige Bilder die im weitesten Sinne mit Wissenschaft, Wissenschaftstheorie, Philosophie und Soziologie zu tun haben. Auch ein paar allgemeine Weisheiten sind darunter. Viel Spass. Lächeln ist im übrigen erlaubt und empfohlen. Viel Spass.









Meiner bescheidenen Meinung nach sollte man den Begriff Netzwerk und System synonym verwenden. Alles ist, wen man es zerlegt ein Netzwerk. Und jedes Netzwerk kann als System gesehen werden.
















Außerdem behaupten sie das Computersimulationen immer nur Computersimulationen sind. Diese Ketzer.


Krisen bergen auch immer Chancen.



Die NetLogo-Suite kann man frei herunterladen und verwenden.







Die Elefantenkurve zeigt wie der westliche Pöbel über Jahrzehnte real keine Einkommenszuwächse verzeichnen konnte die westlichen Eliten aber weiter erblüht sind.


























Tugend ist eine Leichtigkeit im tun des guten




Metaphysik – I

Über das Alpha und das Omega.

Du sagst mir du möchtest dich auf den Weg machen, und ich frage dich auf welchen Weg?

Und du sagst mir, auf den Weg zum Ziel; und ich sage dir du suchst das Omega…

Und dann fragst du mich wo du beginnen sollst? und dann sage ich dir; du musst den ersten Schritt tun.

Den ersten Schritt fragst du? Ja den ersten Schritt. Aber du sollst nicht beim Omega beginnen, du musst beim Alpha beginnen.

Was ist das Alpha fragst du? Und dann sage ich dir, das Alpha ist wie das Omega. Es ist die Liebe.

Es ist die Liebe bei der du beginnen musst, denn es muss die Liebe sein – bei der es enden soll.

Du musst die Welt, die Menschen aber allen voran dich selbst lieben.

Du musst für alles Liebe und Interesse haben. Hast du dies nicht, so mache dich nicht auf den Weg. Den dann wirst du nur scheitern.

Ohne Liebe und Interesse wirst du am Weg stürzen, und es ist sicher so, dass ich dich nicht den ganzen Weg hindurch tragen kann.

Ich kann versuchen dich zu begleiten, ich kann versuchen dir zu helfen, ich kann dir sagen das du wieder aufstehen musst.

Aber ich kann dich nicht tragen; du musst alleine gehen. Jeder muss alleine gehen…

Und nun mach den ersten Schritt. Sage Ja. Sage Ja zur Welt, sage Ja zu den Menschen und sage Ja zu dir selbst.

Sage nicht Nein. Den es ist das “Ja” mit dem alles hier beginnt, und es ist das “Nein” mit dem du alles hier beendest.

Und nun wo du den ersten Schritt kennst gehe ihn. Versuche es nicht nur, tue ihn. Tue ihn mit Inbrunst.

Denke ruhig das hier sei eine Einladung an dich mit auf eine Reise zu gehen.

Ich aber sage dir. Nicht ich kam zu dir, du kammst zu mir.

Aber halt. Stop! Du musst langsam starten. Du brauchst noch Gepäck und Proviant für die Reise!

Im folgenden werde ich versuchen dein Inventar aufzufüllen. Aufzufüllen damit du nicht verhungerst.

Aufzufüllen, nicht damit du schwer beladen bist, sondern damit du am Weg nicht durch Ermangelung an

Nahrung und Informationen unrühmlich, unnötig und sinnlos scheiterst. Lass dir also ein paar Dinge gesagt sein:

Der Anfang und das Ende ist die Liebe, all dies hast du ja schon von mir gelernt. Aber wie sieht der Weg selbst aus fragst du?!

Nun, dann muss ich dir sagen, der Weg ist die Weisheit. Nur mit ihr und durch sie hindurch wirst du an dein Ziel gelangen.

Liebe – Weisheit – Liebe ist der Dreischritt. Ein Dreischritt den einfache Leute auch gerne als Philosophie bezeichnen.

Ist Philosophie nun Religion oder Wissenschaft?!

Sie ist beides. Es ist der glaube, der glaube an die Wahrheit, aber auch

das wissen darum, dass es eben diese Wahrheit auch gibt. Aber was ist Wahrheit fragst du!?

Und dann kann ich dir sagen, die Wahrheit ist nicht das Wissen um die Fakten. Es sind nicht die Fakten selbst die Wahrheit machen.

Es sind die Relationen und Verbindungen der Fakten, die die Wahrheit entstehen lassen.

Es geht also nicht um einzelne Fakten. Diese können immer richtig oder falsch sein.

Es geht um das Netzwerk das durch das aufspannen dieser Fakten entsteht.

Erst das Netzwerk bildet Intelligenz, erst das Netzwerk ist in der Lage zu denken und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

In diesem Sinne ist nicht die einzelne Nervenzelle intelligent. Es ist nicht die einzelne Nervenzelle die entscheidet.

Eine einzelne Nervenzelle, ein einzelnes Faktum ist immer dumm. Es ist erst das entstehende Netzwerk das denkt.

Es geht also auch immer um Bewertung. Ohne Bewertung bekommst du ein System nicht intelligent.

Und lass dir eins gesagt sein: Alles ist ein System, alles ist Teil eines Systems. Du bist ein System;

dein Geist ist ein System, und das Universum ist ein System. Und wen du mich nun fragst was ganz am Anfang stand.

Nun dann sage ich dir: Ganz am Anfang Stand der Unterschied. Alles begann mit einer ersten Differenz.

Einer Differenz in der Licht und Schatten sich trennten. Einer Differenz die einen Unterschied machte.

*** Also sprach Freismuth ***

Beta

Und nun ist es an der Zeit für dich nach G*tt zu fragen.

Und ich sage dir; es ist genau der richtige Zeitpunkt dafür.

Wer oder was ist G*tt?! Was kann er, und was kann er nicht?!

Nun, ich möchte dir eine Vorstellung darüber geben.

Um es kurz und schmerzlos zu machen…

G*tt ist ein emergentes Phänomen, das aus allem heraus entsteht.

Es ist eine neue Qualität, eine neue Quantität.

Er ist mehr als Geist, er ist mehr als leben,
er ist mehr als die Summe aller seiner Einzelteile.

Stell dir einen Vogelschwarm vor. Er besteht im einzelnen aus Vögeln, aber die Summe aller Vögel ergibt mehr als nur Vögel.

Es ergibt einen Schwarm. Und so ist es auch mit unserem Herrn. Er ist wie gesagt: Eine andere Qualität, er ist eine andere Quantität.

Er ist ein emergentes Phänomen das aus allem, dass wir kennen, und allem, dass wir noch nicht kennen, heraus entsteht. Das ist die Antwort auf die Frage was er ist.

Und nun Indizien darauf was er kann:

Dazu brauchen wir aber ein paar neue funktionale Begriffe.

Konstitution, Selbstorganisation und Wechselwirkung.

Konstituiert wird von oben herab, selbstorganisiert wird von unten herauf.

Und zwischen Konstitution von oben herab, und der Selbstorganisation von unten herauf,

besteht eine für den menschlichen Geist nahezu undurchdringliche Wechselwirkung.

Eine Wechselwirkung zwischen G*tt und unserer erkennbaren Welt.

Nicht Er ändert uns, sondern wir selbst ändern uns, indem wir uns Ihm annähern.

Um es zu guter Letzt vollständig zu verstehen musst du die Sache intuitiv durchdringen.

Das intuitive Durchdringen ist wohl das beste Mittel deines Nervensystems um solch komplexe Dinge zu erkennen.

Sollte dies alles nun für dich noch schwer nachvollziehbar sein keine Sorge. Zum heutigen Tag wird es vielen nicht anders ergehen.

Zumeist scheitert das Verständnis des von mir hier dargelegten Sachverhaltes am Wissen und Gefühl für Emergenz und Selbstorganisation. Konstitution und Wechselwirkung sind meist Begriffe, mit denen du bis jetzt schon mal gearbeitet hast.

*** Also sprach Freismuth ***

(Da dies kein Lexikon ist, überlasse ich dir selbst die Recherche zu den Begriffen Emergenz und
Selbstorganisation. Investiere ruhig viele Stunden in das Verständnis dieser beiden Phänomene.)

Der Klimawandel aus philosophischer Sicht.

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(10/2019 A.D.)

David Precht sagt: “Uns läuft die Zeit davon.”
David Precht spricht von einem 1,5° Ziel.
David Precht redet viel Blödsinn.
Er ist evtl. gerade nicht auf der Höhe seiner
Philosophischen Reflexionsfähigkeit.

Wahr ist, dass es seit Anbeginn aller menschlichen
Aufzeichnungen immer apokalyptische Szenarien gegeben hat.
Denken sie nur an die Bibel. Diverse Narrative im Mittelalter und
zu guter Letzt an das Waldsterben. Historisch gibt es also eine
große Kontinuität was Untergangsszenarien angeht. Es ist nicht
anzunehmen das es hier anders ist. Das ist die historische Kritik
an der gesamten Klimawandel-Debatte.


Bild - Der Klimawandel trifft wenn, die Ärmsten am härtesten.
Nicht auszuschließen ist natürlich, dass der Menschheit das Leben
eines Truthahns bevorsteht. Ein Truthahn wird geboren und vom
ersten Tag an wird er schamlos gefüttert. Der Truthahn macht sein
ganzes Leben nur gute Erfahrungen. Es gibt für den Truthahn
keine Annahme das sein Ende unvermittelt kommen könnte.
Erntedank offenbart ihm die wahre Geschichte. Nicht
auszuschließen, dass die Menschheit ein Schicksal wie
einem Truthahn bevorsteht. Für sehr wahrscheinlich halte
ich das aber nicht. Die Reichen werden so gut wie jede
Katastrophe überleben.


Bild - Witz über fallende Blätter und den Herbst im Bezug zum Klimawandel.
Als zweiten und viel schwerwiegenderen Einwand muss man aus
systemtheoretischer Perspektive treffen. Klimasimulationen sind
immer nur Simulationen. Sie können allenfalls Indizien liefern.
Die Präzision und die prinzipielle Unmöglichkeit der Berechnung
so komplexer Systeme wie dem Klimasysteme ist eine gegebene
Tatsache. Das alle Klimasimulationen immer nur Indizien liefern
können, ist auch den Verantwortlichen bewusst. Sagen können sie
es aber kaum. Erstens besteht natürlich ein Risiko. Andererseits
weiß man noch viel zu wenig über die ganzen Einflussfaktoren auf
das Klimasystem. Auch gilt es unter Wissenschaftlern momentan
nicht als politisch korrekt wen man die Klimamodelle in den
Superrechnern anzweifelt. Zu guter Letzt reden viele derzeit nur deswegen darüber, weil dieses Thema gerade gut in der Lage ist Resonanz in den Netzwerken zu erzeugen. Auch die Klimaforschung folgt der Logik ihrer Daseinsberechtigung.

Bild - Unendliches Wachstum bei endlichen Ressourcen ist ausgeschlossen.
Die eigentlich große Aufgabe, fast hätte ich sie schon
Titanen-Aufgabe genannt, steht der Menschheit in den nächsten
paar Jahrhunderten und Jahrtausenden bevor. Sie muss nämlich
ihre Wirtschaft auf eine ökonomische Kreislaufwirtschaft
umstellen. Das betrifft also nicht nur die Reduktion von
Treibhausgasen, sondern es geht viel weiter. Recycling wird
in den nächsten Jahrhunderten zu einem wichtigen Prinzip
werden. Ganz zu schweigen von der erhöhten
Kriegswahrscheinlichkeit wen die ersten wichtigen Ressourcen
knapper werden. Unendliches Wachstum geht nicht bei
endlichen Ressourcen. Das wusste schon der Club of Rome.

In diesem Sinne; entspannt euch. 🙂

Internet und die liebe Resonanz

(10/2019 A.D.)
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An den Bruchkanten von gesellschaftlichen Konflikten lässt sich immer auch hervorragend Geld verdienen. Nehmen sie den Konflikt Mann gegen Frau. Der Konflikt Links gegen Rechts. Oder vielleicht schon bald Alt gegen Jung. Wen man in der Lage ist einen Konflikt zu befeuern, kann man das auch tun in der Absicht danach mit dem aufgewirbelten Staub Geld zu machen. Am einfachsten mit Medien und Büchern zu dem Thema. Aber sie können Konflikte sogar so weit pushen, das eine ganze Industrie davon leben kann. (Siehe Propagandamaterial für Links vs. Rechts)

All diese Konflikte bestehen; aber es gibt einen zentralen Konflikt, der darüber liegt, und auf den sich alle anderen Konflikte, zu guter Letzt, zurückführen lassen. Es ist schlicht und einfach der Konflikt zwischen OBEN und UNTEN.
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Die soziale Evolution der Gesellschaft.

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(07/2019 A.D.)

Ich werde im folgenden Artikel die Entstehung von Gesellschaft historisch nachzeichnen.

Beginnen wir vor ungefähr 200.000 Jahren. In diese Zeit setzt die moderne Wissenschaft den Zeitpunkt der Entstehung des Homo sapiens an. Natürlich wurde der Homo sapiens nicht einfach herbeigezaubert und war damit plötzlich da, sondern es handelt sich um eine evolutionäre Entwicklung. Was macht Evolution? Sie geht in drei Schritten vor: Variation -> Selektion -> Restabilisierung. Das ist der stetige wiederkehrende Dreischritt der Evolution.
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Der Kapitalismus im Geiste der Soziologie

(05/2019 A.D.)

Im Laufe des Artikels werden sie erfahren, dass wir alle in gewisser weise Kapitalisten sind. Ob wir das wollen oder nicht.

Kapitalismus bezeichnet zum einen eine spezifische Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, zum anderen eine Epoche der
Wirtschaftsgeschichte. Allgemein wird unter Kapitalismus eine
Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung verstanden, die auf
Privateigentum an den Produktionsmitteln und einer Steuerung
von Produktion und Konsum über den Markt beruht.0

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Die 4 politischen Blöcke nach Wallerstein.

(7/2018 A.D.)
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Immanuel Wallerstein wurde 1930 in New York City geboren. Er
gilt als Soziologe, Sozialhistoriker und Systemtheoretiker. Sein
bekanntestes Theoriegebäude ist die Weltsystem-Theorie.
Er spricht selbst jedoch lieber von einer Weltsystemanalyse.
Gearbeitet hat er hauptsächlich als Lehrer, in späteren Zeiten
z.B. in Yale.

Laut Wallerstein gibt es 4 politische Blöcke in der Welt:

1.) Neoliberale-Globalisten: Clinton, Macron, Merkel.
2.) Neoliberale-Nationalisten: Trump, Le Pen, Wilders, Strache.

Das ist auch der heutige politische Kampf im Westen. Die
klassische Linke spielt im politischen Geschehen des Westens
gar keine Rolle.
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Die Autonomie des Finanzsystems.

(5/2018 A.D.)
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Wenn man die Welt systemtheoretisch betrachtet bildet man
Systeme. Man sagt dieses oder jenes ist ein System und alles
was nicht zu diesem System gehört ist dessen Umwelt.
Die Bestandteile aus denen Systeme bestehen sind entweder
Zustandsgrößen, Zustandsänderungen oder aber beides
zusammengenommen.

Werden wir konkret.

Zustandsgrößen im Finanzsystem wären Kontostände.
Zustandsänderungen wären Überweisungen(Kommunikation).
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Aphorismen – V.

(3/2018 A.D.)
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Hier nun der fünfte Teil meiner Aphorismen Sammlung.


234: Das Unbequem sein für die Einen; heißt
auch bequem für die Anderen zu sein.

235: Messen was sich messen lässt;
trennen was sich trennen lässt.
Trennen was sich messen lässt
und messen was sich trennen lässt.

-> Das ist der Fortgang der quantitativen Wissenschaft.

236: Unterscheiden und Benennen.

-> Das ist der Fortgang der qualitativen Wissenschaft.

237: Imitieren kann Vertrauen schaffen.

238: Wenn man den Tod spürt sieht man genauer hin.

239: Alles ist wahr und nichts ist erlaubt.

-> Ein Dogma der Freiheit.
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Habermas vs. Luhmann.

(5/2017 A.D.)
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Natürlich eine reißerische Überschrift aber ich werde
diese Kontroverse zur Zufriedenheit aller im Laufe des
Artikels lösen.

Um es unzulässig zu vereinfachen, wie der Konflikt aussieht
stellen sie sich ein Fußballspiel vor. Während ihnen Luhmann
mit seiner Systemtheorie sagen kann, wie das Spiel ausgeht
kann ihnen Habermas mit seiner Handlungstheorie sagen ob
es ein gutes oder schlechtes Spiel war. Wenn sie nur die
Tore interessieren kann ihnen Luhmann sagen: 2:3 stehts.
Wenn sie allerdings interessiert ob die wieder Tiki-taka
gespielt haben müssen sie zu Habermas gehen. Luhmann
kann ihnen nicht sagen ob die Spieler sich wie Profisportler
oder dann doch eher wie verleumderische Memmen
verhalten haben. Habermas kann ihnen hingegen nicht
sagen wie es gerade steht.

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Aphorismen – IV.

(12/2016 A.D.)
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Hier nun der vierte Teil meiner Aphorismen Sammlung.


175: Alles ist Propaganda.

176: Je näher man der Wahrheit kommt, desto unzumutbarer
wird sie manchmal.

177: Das Verhältnis zwischen Geisteswissenschaften und
Naturwissenschaften ist wie das Verhältnis zwischen Körper
und Geist.

178: Der freie Wille kann nur erhalten werden
wenn man seine Vorstellungen über ihn ändert.

179: Das Ende des freien Willens ist nicht das Ende der Welt.
Vielmehr wahr ist, dass es zu Ende gedacht nicht wirklich etwas
ändert.

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Das bissl Terror. Lächerlich!

(3/2016 A.D.)
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Dieser Text entsteht unter den Eindrücken durch die Bilder
von den jüngsten Terroranschläge in Brüssel. Derzeit spricht
man von mindestens 30 Toten und zahlreichen Verletzten.
Die Zahl der Toten durch Terroranschläge im Westen ist
lächerlich im Gegensatz zu den Risiken die sonst so
überall auf westlichen(weltweiten) Boden lauern.

1.) In Europa sind im Jahr 2014 A.D. 25.700 Menschen
bei Verkehrsunfällen gestorben.

2.) Weltweit gibt es jährlich ca. 1,2 Mio. Verkehrstote.

3.) 606 Badeunfälle in Deutschland mit tödlichem Ausgang
im Jahr 2006 A.D..

Und so weiter…

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Aphorismen I – III

Folgende Aphorismen sind circa zwischen den Jahren 2009 A.D. bis 2015 A.D. entstanden.
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0:

10: CLS

11: Alles aus Liebe zum Menschen.

12: Irren ist menschlich.

13: Barmherzigkeit mit Lebewesen ist menschlich.

14: Weise tun sie Übles; Aber wohltun wollen sie nicht lernen. (Zit.)

15: Alle Wörter zusammen – ergeben den Sinn.

16: Sei stets gnädig.

17: Der Gnade entgegen – spricht oft die Natur.

18: Akzeptieren und Respektieren sind zu unterscheiden.

19: Viele Menschen sind der mangelnden Ausblicke wegen keine Philosophen.

20: Wenn die Menschen Demokratie in der Welt wollen,
müssen sie für Anarchie in den Netzwerken sorgen.

21: Philosophie ist alles was man sich von ihr wünscht.

22: Nehmt und gebt allen davon. (Sprichwort)

23: Kommen und Sie wieder gehen lassen. (öbszön)

24: Unter zweien wird vielleicht einer lügen
und ein anderer traurig sein.

25: Wenn es ein ‘a priori’ gibt, dann das vom Ganzen.

26: Manchmal ist es schlimmer am Leben gelassen zu werden.

27: Feststoffe mutieren nicht und wetteifern nicht
um Ressourcen. (Brav oder?)

28: Dumm und naiv zur gleichen Zeit, ist blöd. (Ein Kollege)

29: Die Regeln zu kennen ist vor allem dann klug, wenn man vorhat sie zu brechen. (Ein Jurist)

30: Es gibt keine menschlichen Grenzen.

31: Mehr als die Gesetze zu befolgen und knapp vor
dem Freitod stehen kann eine Gemeinschaft nicht verlangen.

32: Wenn sterben nicht auch lustig wäre, würde ich
gar nicht mehr lachen.

34: Dreiunddreißig wurde mit Absicht, im Sinne meines Humors, ausgelassen.

35: Ich muss nicht immer das gleich tun, um meine Ziele zu verfolgen.

36: Est, est.

37: Das hier ist ein Sentenz.

38: Aphorismus: … das kleinste mögliche Ganze. (Zit.: R.Musil)

39: Management ist etwas aktives; Verhalten ändern, Dinge
verwirklichen. Menschen entwickeln (lassen). (Zit.)

40: Man wird geboren – oder vielleicht auch nicht.

41: Zwei Zähler unter der Antwort auf alles.

42:

43: Einst schrieb ich zwei Traktate, waren aber eh ne Schande
drum blieben sie im Heftchen ‘Stande’. 😉

44: Vorhersagen sind schwer zu erstellen – besonders wenn sie die Zukunft betreffen. (Zit.)

45: Mythen ersetzen, Mythen ersetzen, … Mythen … Mythen …

46: Faschismus ist der reine Peitschenhieb, sonst nichts!

47: „Fürchtet euch nicht!“ (Zit.)

48: Ideologien kommen über ihre Axiome nicht hinaus.

49: Gäbe es wahrhaftige Axiome, wir wären alle nicht.

50: Selbstbestimmung – Schadlosigkeit – Wohltun – Gerechtigkeit.

51: Zu den griechischen Stadtstaaten: … da meißelte Platon den Grabstein
zu der Grube welche die Sophisten ausgehoben hatten. (frei Zit.)

52: Atypisch sind die Formen der Normen. Smiley.

53: Arroganz dient manchmal Leute von sich fernzuhalten.

54: Ignoranz und Arroganz sind zu unterscheiden.
Beide sind eine ‘Tugend der eigenen Schwäche’ und des
eigenen Unvermögens die Sachlage selbst zu gestalten.

55: Aufstehen – Morgenwäsche – Brief – Miete – Backup – Lackierung – Werkzeug – Wiki – Email – Schlafengehen.

56: Die einzigen zwei Konstanten eines menschlichen Lebens sind die Geburt …
und nunja wie soll ich sagen, …, der Tod. [Sic.]

57: Manche Geschichten werden erfunden um an ihrer Manifestation zu arbeiten.

58: Bitte, die Ideonomie habe ich erfunden. Ich ganz, ganz alleine. Smile.

59: Lateinisch „dissentio“ bedeutet zu deutsch „nicht beizustimmen“.

60: Wissen, ist eine Kapitalart, die dem Geiste innewohnt.

61: Warum?; Das ist die Frage der guten Strategen.

62: Strategie – Struktur – System – Stammpersonal – Stil – Selbstverständnis – Speziallkenntnisse; 7S

63: Friedensangebote sind zu akzeptieren, respektieren und mit den Mitteln der Diplomatie zu erwidern.

64: Systeme werden ‘a priori’ festgestellt und haben eine gewisse Struktur.

65: Wichtig ist das Aufbrechen des geerbten Reichtums. ( … frei Zit. )

66: Schule ist die wissenschaftlich legitimierte Form der sozialen Diskriminierung.

67: Eine durch das Bildungssystem legitimierte Elite wird ihre Bildungstitel auf
biegen und brechen verteidigen.

68: Da Rassen genetisch offene Systeme sind die stufenlos ineinander übergehen
hängt die Zahl der Rassen von der Absicht der Klassifikation ab.

69: Wenn du nicht einmal alles verloren hast, bist du nichts Wert. (Umgs.)

70: Mein Charakter ist meinem Verstand gewachsen, und dies ist auch gut so.

71: Ich dreh mich nicht im Kreis ich speib nur von so manchem Scheiß,
und damit es sich nicht stappelt rotiere ich so artig.

72: Solange es Fragen gibt ist die Welt unberechenbar.

73: Manipulationen im Alltag erkennen und wirksam dagegen vorgehen.

74: Oft wird die Sachlage verdreht.

75: Welche Ahnung hat der Mensch und welche könnte er schon haben?!

76: Empirische Fragestellungen tragen denn stärksten Sinn.

77: Subjekt sein heißt ‘dazu zu gehören’. (frei nach I.Kant)

78: Jene die alles determinieren wollen dir nur erzählen das man nichts ändern kann.

79: Armut hat nichts um Liebe zu ernähren. (Ovid)

80: Armut wirkt verstärkend auf sich-selbst.

81: Der Sinn von Macht ist, dass anderes funktioniert.

82: Wenn man eine Funktion braucht muss man sie ins System einbauen.

83: Wer etwas ernst nimmt, hat den Witz nicht verstanden.

84: Es ist nicht sicher ob etwas sicher ist.

85: Keine Lobby für Bomben und Raketen.

86: Jede Regel impliziert die Ausnahme als Grenze.

87: Meist ist ‘haben’ und nichts geben schlimmer als nichts zu ‘haben’.

88: Bitte fragen sie mich nicht was los ist. Tatsächlich dürfte es sich um das Leben handeln.

89: We are the angry mob, we read the papers every day. And we hate them. (Zit.)

90: Viele Depressionen ziehen ihre Ursachen aus dem Beziehungsleben aller Arten und der Armut an-sich.

91: Alles ist Arbeit.

92: Ich bin mir das Wert; Ihr mir nicht. (privat)

93: Ich möchte meine Arbeit nicht Rechtfertigen, ich lebe sie.

94: Man lebt sein Leben vorwärts aber erinnern tuen’ wir uns rückwärts. (frei…)

95: Kausalität ist die Abfragesprache des Geistes für die im Gehirn gut verborgenen Statistiken.

96: Kausale Verknüpfungen sind als Gewohnheit oder ‘Glauben’ zu bezeichnen.

97: Wirkungen lassen sich erahnen, alle Ursache bleibt stehts im verborgenem.

98: Die Philosphie entzaubert die Welt, die Psychologie entzaubert den Menschen.

99: Das wir uns auf ‘Actio – Reactio’ verlassen ist schlicht und im gemeinen Gewohnheit.

100: Verliere, im Rahmen der Menschlichkeit, niemals die Neugier.

101: Das Wesen des Bösen ist stehts nur die Ermangelung an Gutem.

102: Dialog: „Ich mein – weißt du was ich meine?!“ – „Nein.“ – „Sehr Witzig.“ Smile.

Ein Effekt den man als ‘trickle-down’
bezeichnet funktioniert nicht richtig
und ist daher mit Vorsicht zu verbreiten.

103: Man mache sich stehts mit dem Minimum vertraut.

104: ‘Emergenz’ ist die spontane nicht offensichtliche Herausbildung überaschender Eigenschaften auf Makroebene.

105: Erklärungen sind schwächer als Beschreibungen.

106: Man kann denken welches nicht der Fall ist. (frei Zit.)

107: Wen man anfängt die Armen in Ruhe zu lassen, wäre der Mittelschicht spontan fad.

108: Mit einem Seuchenherd ist kaum ein Dialog zu führen.

109: „Ich glaube auch über meinen Tod hinaus an die Zukunft Cubas.“ (zit.: Fidel)

110: Der Mensch züchtet und domestiziert – sich selbst.

111: So etwas wie eine Schnapszahl, die statistisch aber auch kein Glück bringt.

112: Es ist schlecht für das Ganze wenn es einem schlecht geht.
Es ist schlecht für den Einzelnen wenn es dem Ganzen schlecht geht.

113: Sei jenen nicht lässtig die vom Haben und Gebrauchen der Dinge
glücklich werden und rede nicht viel über deine eigene Enthaltsamkeit.

114: Das gibt es nicht: „Der Gemeinbesitz an den Weibern.“

115: Der Kyniker mit seiner Last der universalen Familie hindert ihn so
manches-mal daran sich um seinen eigenen ‘Haushalt’ zu kümmern.

116: Dem Partner ist mit Würde und Zurückhaltung zu begegnen, scheu braucht man jedoch nicht zu sein.

117: Tue’ aus Freude, nicht des Gewinnes wegen.

118: Man betrette nicht die höchste Stelle eines Berges den dieser Ort ist schon reserviert.

119: Formallogik – Modallogik – Fuzzylogik

120: Autodidakt – auf Leben und Tod.

121: Jemand der zur Heirat taugt nennt man auch ‘Paketfertig’.

122: Eine Funktion ist dann tauglich wenn sie in den aller-meisten Fällen ihren Zweck erfüllt.

123: 123 123 123 123 123 123 123 123 123 123 124

124: Zum Entern, nicht zum Meutern bin ich hier. (Zit.)

125: Mitgefühl und Mitleid sind zu Unterscheiden. Klüger sei das Mitgefühl.

126: Das Buisness ist so dreckig und umkämpft, dass der Egoismus
der Anderen, dass Einzige ist, auf das man sich verlassen kann.

127: Unwahrheiten gibt es viele.

128: Königsberg ist – wo Kant ist. (Smile.)

129: In geschlossenen Systemen nimmt die Entropie irreversibel zu, bis ein stabiles thermodynamisches
Gleichgewicht erreicht ist. (Zit.)

130: Abgeschlossene Systeme sind theoretisch. Offene & geschlossene Systeme jene der Realität.

131: Das unbestimmt Grenzenlose nennt man ‘Chaos’.

132: Das ‘Chaos’ ermöglicht dem Philosophen* sich von der Notwendigkeit
das Gegebenen aus heiligen Ursprüngen abzuleiten, abzuwenden.

133: … kleinste Änderungen ergeben große Veränderungen.

134: Alleine sein hat zwei Vorteile; Man ist für sich und nicht mit Anderen.

135: Die eigenen immanenten Weltmächte sind: Weisheit, Stärke und vor allem Glück.

136: Unser eigen Glück liegt meist in den Köpfen anderer, ausgenommen sei der Eremit.

137: Man strebe, Genüsse in sich selbst zu finden. (Zit. glaub ich.)

138: Siehe nicht auf welches du haben möchtest, achte auf jenes welches du nicht brauchst.

139: Auf uns selbst sind wir ständig angewiesen, auf nichts anderes sonst.

140: Hätte ich gezaudert zu werden was ich bin – ich wäre nicht.

141: Es gibt keine Freiheit des Willens aber eine Freiheit des entfalteten Lebens.

142: Es gibt logische und praktische Systeme. Beide sind zu Unterscheiden.

143: Differenz ist notwendig zur Unterscheidung; Unterscheiden ist wichtig.

144: Auf Makroebene sieht man z.B. den Baum, auf der Mikroebene
die vielen Blätter (… und jenes, welches sonst noch so dazugehört).

Auf der Makroebene befindet sich das System als Ganzes.
Auf der Mikroebene befinden sich die ‘einzelnen’ Systemelemente.

145: Momente die Worte nie beschreiben können, gibt es.

146: Wenn etwas zweimal passiert, so passiert es doch nie, auf die gleiche oder selbe Weise.

147: Anm.: Willst du ewig leben? ( … du Idiot. )

148: Ein Modell ist nicht die Wahrheit, sondern, hoffentlich und wenigstens, brauchbare Wirklichkeit.

149: Ohne Herz wären wir schon alle abgeschalten. (Aus einer Werbung.)

150: Sprache ist relativ.

151: Alle Sprache ist konstruiert.

152: Schöpfung ist Widerstand. Widerstand ist Schöpfung. (Zit.: Stéphane Hessel)

153: Das Motiv zum Widerstand ist die Empörung. ( O5 )

154: Kommunikation ist alles. Alles ist Kommunikation

155: Das einzige Schweigen, ist die Abwesenheit. (Luhmann.N)

156: Das Feuer prüft das Gold, das Unglück den Guten.

157: Um zu ahnen wie etwas ist, ist es pragmatisch zu wissen woher es kommt.

158: Wer einem alles geben kann, kann einem auch alles nehmen. (Kettcar)

159: Der absolute Zufall ist das letzte Kriterium.

160: Armut zulassen heißt Sterbehilfe zulassen.

161: Erkenntnis kann schmerzen wie eine Lüge.

162: Sprache ist ein konstitutives Werkzeug und soll auch entsprechend verwendet werden.

163: Wenns einem nicht auch mal besser geht, gehts einem auch nie schlechter.

164: “Der Witz ist die letzte Waffe des Wehrlosen” (S.Freud)

165: Was ist orange und wandert übern Berg?

166: Eine Wanderine. 🙂

167: Die Sprache und unsere Gesellschaft unterliegen schon immer einer Ko-Evolution.

168: Ich kann was ich will aber, ich muss nicht immer wollen was ich kann.

169: Das willkürliche Abbrechen des Denkverlaufs ist elementar wichtig
um den Wahnsinn zu vermeiden.

170: Wissen kann durch nichts ersetzt werde ausser durch mehr Wissen.

171: Keine Kulturdrogen aber eine Drogenkulter brauchen wir.

172: Einsichten sind nicht mehr als Ansichten.

173: Wirtschaftsunternehmen sind nicht per se Freunde. Man sollte sie auch nicht so behandeln.

174: Einen Lebensstill ohne Tierleid gibt es nicht. (Zit.)

—End-of-topic—

Die Stutenbissigkeit.

DIE STUTENBISSIGKEIT.
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2009 by B.F.

Eine der Töchter des Neides ist die Verleumdung.

Stutenbissigkeit.
Stutenbissigkeit.

Die Stutenbissigkeit:

1. Verhalten zur Hierarchiegestaltung unter einer Gruppe
weiblicher Pferde.

2. Politisch unkorrekter Begriff für, dass Konkurrenzverhalten
unter Frauen. (dh. Umgs.)

Der Fettnapf ist also in der Definition zwei. Nun also ein paar
Sätze zum Catfight oder besser ausgedrückt: ‘Die Dynamik
in|von Frauengruppen’. Die Stutenbissigkeit. weiterlesen