Die Stutenbissigkeit.

DIE STUTENBISSIGKEIT.
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2009 by B.F.

Eine der Töchter des Neides ist die Verleumdung.

Stutenbissigkeit.
Stutenbissigkeit.

Die Stutenbissigkeit:

1. Verhalten zur Hierachiegestaltung unter einer Gruppe
weiblicher Pferde.

2. Politisch unkorrekter Begriff für dass Konkurrenzverhalten
unter Frauen. (dh. Umgs.)

Der Fettnapf ist also in der Definition zwei. Nun also ein paar
Sätze zum Catfight oder besser ausgedrückt: ‘Die Dynamik
in|von Frauengruppen’.

Sie, die ‘Stutenbissigkeit’, ist wohl eine patriachalische
Wortkreation.Ein Pondon im geschlechtlich umgekehrten
ist wohl der Hahnenkampf. Unter ‘Gockeln’ gibt es jedoch
weniger unterschwellig subversiv zersetzende Intreganz
sondern vielmehr die direkte Auseinandersetzung.

Reine Frauengruppen als homogene Erscheinung sind aber
sehr selten, also sind bestenfalls gemischte und miteinander
interagierende (un)inhomogene Gruppen konkretisierbar.
Schwer für die Empirie leicht für das Gefühl.

‘Mein Auto – mein Haus – mein Pferd’ wäre in einer reinen
Frauengruppe tendenziell schwach ausgeprägt. Frauen
fühlen sich zuerst und vielleicht nur als erstes wohl in einer
alle-sind-gleich-Stellung[1]. Tendenziell werden frühe
Statuskämpfe vermieden. Erwachsene Frauen suchen
ein fließendes Gleichgewicht wobei Leistungsaufgaben
nach Bedarf und wechselnd verteilt werden. Es herrscht
aber schon hier eine Art Krabbenkorbeffekt bei dem
der ‘Einen’ nicht auf Dauer eine Alphaposition zugestanden
wird. Die Alphaposition muss erst durch Alter, Leistung oder
anderweitig erworbenen und anerkannten Status gesichert
werden.

Der Krabbenkorbeffekt bei Menschen ist ein aus der Biologie
entnommenes Gleichnis bei der sich alle in einem Korb
sitzenden Krabben gegenseitig daran hindern aus dem Korb
herauszukommen – sprich die eine Krabbe zieht die andere
herunter sobald sie versucht über den Rand des Korbes
hinaus-zu-klettern. Bei Krabben ist es nicht, Neid und
Missgunst, sondern vielleicht der Instinkt oder sie sind
einfach zu patschert(unbeholfen). Insgesamt eine tierische
Verhaltensweise also. Ich möchte hier Anmerken das der
Mensch zwar Tier, aber ein Tier mit immerhin mehr als
11.000-jähriger Kulturbildung ist. (*g* Ja, Kulturbildung.
Wenns nicht so ist, definieren wir das halt/schnell so.)
Kultur hätte sich nicht gebildet wenn sie nicht angenehm
und von Vorteil wäre.

Bei Menschen liegt das Problem in der Entwicklung einer
funktionierenden Organisationsstruktur. Es gibt viele
Organisationen (z.b. also Firmen) die nebeneinander
um die beste Entwicklung kämpfen. Gut so, der Mischwald
lebt am längsten. Kämpft aber eine Struktur ohne Organisation
oder eine Organisation ohne Struktur hier mit wird sie ihrer
immanenten Kräfte beraubt. Synergieeffekte durch Bildung
von Projektgruppen oder Abteilungen können darunter leiden.
Das wissen auch die Verantwortlichen und eben diese werden
sich hüten das nicht zu verhindern selbst mit subjektiv/objektiv
ungerechten Mitteln. Im konkreten Fall ist es die Karriere der
Frau dann. Lernen Sie, dass offene Konfrontation manchmal
sein muss. Bitte jedoch immer mit Bedacht und in Relation zu
den jeweiligen Realitäten. Vertragts euch… ( …natürlich auch
mit Männern ).

Gefälligst. <3

PS: Ich bitte förmlichst der ‘Biologismen’ wegen um Verzeihung.
Lasst uns lieber alle Menschen sein, wir schaffen das!

[1]: Krumpholz, D.: Einsame Spitze: Frauen in Organisationen. Wiesbaden, VS Verl. für Sozialwissenschaften, 2004, S. 86ff.

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