Die emergente Welt als Vorstellung.

(4/2017 A.D.)
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1.0) Vorwort.

Es folgt nun ein kurzer Abriss zur Abbildtheorie und zur
Emergenz. Danach erfolgt das Schlagen einer Brücke
zwischen diesen beiden um dann daraus mehr zu machen
als es die Addition der Einzelteile hätte vermuten lassen.

1.1) Abbildtheorie.

Die Geschichte der Abbildtheorie[0] beginnt, wie üblich
bei der Erkenntnistheorie, in der europäischen Antike.

Im Kern geht es darum das alle Welt die wir in Worte und
damit in Gedanken fassen können, nichts anderes ist als ein
billiges, rückgekoppeltes und prozesshaft erstelltes Modell
des Originals. Der Tisch vor ihnen ist in ihrem denken
nicht der Tisch an-sich, sondern eben nur ein gedankliches
Modell das sich aufgrund seiner Brauchbarkeit als beständig
erwiesen hat und deshalb als funktional markiert in ihrem
Nervensystem herumschwirrt. [1]

1.2) Emergenz.

Emergenz ist die Herausbildung von, nicht aus der Summe der
Einzelteilen herleitbaren Endergebnissen. Die Sache selbst
ist also ein mehr als die Summe seiner Einzelteile. (Aristoteles)Bildliche Darstellung wie sich Emergenz zeigt.

Gerne aus 1m+ betrachten. Die Ergebnisse
nennt man dann auch übersummativ.

2.0) Die Synthese.

Der Clou ist jetzt sozusagen beides zu verbinden. Das
Wissen das die Welt selbst quasi nichts anderes ist als
die Zusammensetzung emergenter Phänomene, welche
nach ihrer Entstehung dann über Kopplungen prozesshaft
im Denkapparat(Mensch/Nervensystem) abgebildet werden.
Und nun ihrerseits dann wieder in der Form von Gedanken und
Bewusstsein abermals ein emergentes Phänomen darstellen.

Wenn man nun Strings als kleinst mögliches Ganzes
definiert ist alles welches darüber hinaus entsteht
schon wieder seinerseits ein emergentes Phänomen.

Verkürzt gesagt ist also die Welt jedes einzelnen nichts
anderes als die Abbildung emergenter Phänomene
innerhalb eines emergenten Phänomens. [2]

[0] Man nennt sie je nach Entwicklungsstand auch schon mal
Konstitutionstheorie. Bezeichnungen gibt es recht viele um
verschiedene Ausformungen zu benennen. Im Endeffekt geht
es allerdings meist um die operative Geschlossenheit des
Denkapparats und die dadurch ermöglichte kognitive Öffnung.

[1] Dysfunktionale Modelle merken sie
an der schmerzenden kleinen Zehe.

[2] Großspurig könnte man sagen das sich die Schöpfung
ergießt (Emanation), und in emergenten Phänomenen kristallisiert.
Alles was ist, ist im Endeffekt schon ein emergentes
Phänomen. Alle Dinge die für uns in Erscheinung treten
waren also quasi schon immer kontingent vorhanden.

— End-of-Topic —